• Aktuelles
  • Handballschule
    • Leistungen
    • Gründung
    • Sinn und Zweck
    • Trainerteam
    • Training
    • Arbeit mit Schulen
  • Jugendcamp
    • Termine/Anmeldung
    • Bildergalerien
    • Verpflegung
  • Werbepartnerschaft
  • Kontakt
    • Impressum
    • Datenschutzbelehrung
    • Widerrufsbelehrung
  • Shop
  • Warenkorb
Produkt wurde deinem Warenkorb hinzugefügt.

Handball zu Zeiten der Corona-Krise – Teil 25

Posted on 03/06/2020

Handball zu Zeiten der Corona-Krise

Den Kindern Werte vermitteln!

Wer mich kennt, weiß, dass ich ein Handballer durch und durch bin. Ich lebe und liebe Handball. Viele Jahre habe ich selbst Handball gespielt, war als Spielertrainer aktiv und später „nur“ als Trainer im Männer- und/oder Frauenbereich. 1991, als ich meine Handballschule gründete, gab es z.B. noch gar keine „Minis“. Als ich Frauenmannschaften trainierte, brachten einige Spielerinnen ihre kleinen Kinder zum Training mit. Sie saßen auf der Seite und warteten, bis die Mutter mit Training fertig war. Das fand ich sehr schade, denn die Kinder wollten doch so gerne auch mitmachen beim Laufen, Springen, Werfen. Natürlich konnten sie das körperlich nicht, aber ich erkannte diese Lücke und wollte mit meiner Handballschule diesen Kindern eine Möglichkeit für den Einstieg in den Sport geben und natürlich auch die Liebe speziell zum Handballsport wecken. Was anfangs nur so eine Idee war, entwickelte sich zunehmend zu einem Lebensinhalt. Der Wunsch, Kinder und Jugendliche sportlich zu fördern, wurde immer größer. Ich erinnere mich an eine Mutter, die zu mir kam und mich bat, mit ihrem Sohn zu sprechen. Sie meinte, sie käme nicht an ihn heran, aber auf mich, da würde er hören. Da wurde mir erst bewusst, welchen Einfluss bzw. welche Vorbildfunktion ich ausübe. Inzwischen weiß ich, dass mein Handballtraining mehr ist, als nur die Kinder zu beschäftigen. Ich begleite sie ein Stück auf ihrem Lebensweg und versuche, sie zu selbstbewussten und charakterstarken Persönlichkeiten auszubilden. Ich vermittele Sozialkompetenzen, die man Kids gar nicht früh genug beibringen kann und die oftmals in einer Mannschaft besser umgesetzt werden können, als zuhause. Ich denke da z.B. an

  • Respekt
  • Disziplin
  • Hilfsbereitschaft
  • Zuverlässigkeit
  • Aufmerksamkeit
  • Teamfähigkeit
  • Konzentration
  • Selbstbewusstsein
  • Motivation

Das sind alles wichtige Kernkompetenzen, die einen Menschen das ganze Leben lang begleiten. Und wie oft höre ich in Gesprächen zwischen Erwachsenen, dass die Kinder keinen Respekt mehr haben, keine Disziplin kennen, unzuverlässig, unaufmerksam und nicht teamfähig sind. Aber warum ist das so? Ich denke, Kinder brauchen einfach Vorbilder, die ihnen genau diese Dinge vorleben. Und  ein solches positives Vorbild will ich gerne sein. Kinder sind schlau und bekommen viel mehr mit, als man denkt. Jedes Kind braucht Anerkennung und lobende Worte. Ich lobe, wenn die Übungen gut gemacht werden, muss aber auch korrigieren, wenn eine Aufgabe nicht richtig ausgeführt wird. Ich motiviere, gebe Mut und Ansporn, damit die Kinder an sich arbeiten und konzentrierter an die Übungen herangehen. Klappt es dann besser, gewinnt das Kind an Selbstvertrauen und wird selbstbewusster. Ich „trichtere“ den Kindern Pünktlichkeit ein – darauf lege ich echt besonderen Wert. Es ist respektlos, wenn man unpünktlich ist, das sollen die Kinder erkennen. Trudeln die Kinder nach und nach ein, wenn das Training bereits begonnen hat, stört es den gesamten Ablauf und alle müssen darunter leiden. Alle Übungen müssen nochmal und nochmal erklärt werden, das kostet wertvolle Trainingszeit und bringt uns als Mannschaft nicht weiter. Tatsächlich habe ich manchmal aber das Gefühl,  dass schon die Eltern ihr Zeitmanagement nicht im Griff haben. Wie sollen es dann die Kinder besser machen? Das ist nur ein Beispiel. Bemerkenswert finde ich, wenn die Kinder dann ihre Eltern zur Pünktlichkeit ermahnen – dann weiß ich, ich habe alles richtig gemacht. Die Kinder entwickeln während der Trainingseinheiten ein Auge für die Mitspieler, z.B. wenn sie Hilfestellung benötigen oder eine zusätzliche Erklärung. Sie trainieren zusammen, sie schwitzen zusammen, haben zusammen Spaß und werden auch manchmal zusammen „gequält“. Das alles schweißt zusammen und macht die Kids teamfähig und hilfsbereit. Für mich ist es ein Genuss zu sehen, wie sich die Kinder positiv entwickeln, nicht nur in Sachen Handball, sondern besonders auch als Menschen!

Vorheriger Beitrag
Handball zu Zeiten der Corona-Krise – Teil 24
Nächster Beitrag
Handball zu Zeiten der Corona-Krise – Teil 26

Neueste Beiträge

  • Handballschule DUKETIS breitet sich aus! – Teil 7 24/08/2026
  • Handballschule DUKETIS wird in Schulen präsent – Teil 6 23/08/2026
  • Handballschule DUKETIS – Das Projekt nimmt Form an – Teil 5 21/08/2026
  • Handballschule DUKETIS – und es geht weiter – Teil 4 20/08/2026
  • Handballschule DUKETIS – Wie ging es weiter? – Teil 3 19/08/2026

Kategorien

  • Ahnatal Schule Vellmar (2)
  • Beachhandball (4)
  • Freundschaften (93)
  • Gartentraining zu Corona-Zeiten (5)
  • Handballcamp (230)
  • Handballfamilie (221)
  • Herbstcamp (39)
  • Kinder und Sport (11)
  • Kooperation (2)
  • Kooperation SVH Kassel (128)
  • Kooperation TS Bendorf (38)
  • Minihandball (13)
  • MINIs (4)
  • Online-Training (1)
  • Ostercamps (43)
  • Outdoor-Training (2)
  • Rollstuhlhandball (2)
  • Schulen (19)
  • Schulkooperationen (13)
  • Social Marketing (1)
  • Sommercamps (78)
  • Sponsoren (29)
  • Studienfahrt Rovinj (6)
  • Tischfußball-EM 2020 (2)
  • Trainingsvideo (3)
  • Uncategorized (50)