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Oster-Handballcamp 2023 der Handballschule DUKETIS – Tagebucheintrag Tag 3

Posted on 21/04/2023

Oster-Handballcamp 2023 der Handballschule DUKETIS – Tagebucheintrag Tag 3

Heute erwarten wir drei zusätzliche Trainer für das Vormittagsprogramm, darum bereite ich die Kids in der Trainingseinheit vor dem Frühstück so vor, dass die Muskeln gut aufgewärmt und einsatzbereit sind für das „Mammutprogramm“. Neben handballtechnischen Elementen soll insbesondere die Athletik trainiert werden. Schon vor kurz vor 9:00 Uhr stehen wir alle in der Halle und nach einer kurzen Vorstellung der Trainer werden die Gruppen neu eingeteilt. Unsere Athletik-/Yoga- Lehrerin Janka übernimmt den älteren Jahrgang der Mädchen. Sie kennen Jankas Trainingsprogramm schon gut und sie warnen die neuen Kids schon mal vor. So manche Übung scheint echt schwer zu sein, aber bei Janka sieht alles so einfach aus. Alle möchten eines Tages mit dieser Leichtigkeit diese Übungen ausführen können. Die zweite Gruppe übernimmt Milan und er weckt mit tollen Übungen den Kampfgeist bei jedem Einzelnen. Immer wieder hören wir Jubelschreie, wenn die Übung besonders gut geklappt hat und das spornt die Kids so richtig an. Geschicklichkeit und Ballbehandlung fehlen auch nicht. Die Gruppe von Martina macht Technikschulung und schnelle Beinarbeit, wobei auf die korrekte Schrittfolge beim Stoßen geachtet wird. Bei meiner Gruppe stehen Torwürfe mit Belastung auf dem Plan. Bevor man mit Hilfe der Rebounder auf das Tor werfen darf, muss man zuvor koordinative Übungen ausführen. Die vier Gruppen wechseln nach 45 Minuten, so dass jede Gruppe bei jedem Trainer trainiert. Das Vormittagstraining geht so schnell vorbei, da wollen die Kinder am liebsten auf das Mittagessen verzichten und gleich in der Halle bleiben. Aber das geht natürlich nicht. Nachmittags kommt Hermi und sein Training ist genauso anspruchsvoll, da müssen alle voll bei der Sache sein. Der Aufenthalt im Schwimmbad erleichtert die Regeneration und alle sind bereit für den 2. Teil des Tages. Die Asterix-Gruppe merkt, wie wichtig technische Elemente für den Handballsport sind und dass noch ein langer Weg bevorsteht. Es sind die vielen komplexen Übungen, die ihnen zu schaffen machen. Ja, ich lege großen Wert darauf, dass alle Kinder und Jugendliche in unseren Handballcamps individuell geschult werden, um auch persönlich nach vorne zu kommen. Wir lassen uns viel Zeit bei allen Übungen und sind erst dann zufrieden, wenn auch die Kinder selbst merken, dass sie es geschafft haben. In den letzten 10 Minuten der Trainingseinheit wird Handball gespielt, ohne dabei den Druck des Gewinnen Müssens zu spüren. Vielmehr soll hier ausprobiert werden, ob das heute im Training Geübte schon umgesetzt werden kann. In der nächsten Trainingseinheit steht Abwehrarbeit auf dem Programm. Dafür habe ich Bungeegurte parat und jetzt geht es um das explosive Heraustreten, um den Gegner frühzeitig attackieren zu können, aber auch ebenso schnell um das wieder Zurückrücken in den Abwehrverband, um entstandene Lücken zu schließen. Hierbei sind nicht nur Abwehrspieler gefordert, sondern auch die Angreifer, die mit schnellen Stoßbewegungen versuchen, den Abwehrspielern das Leben schwer zu machen. Dann ist Zeit zum Abendessen und anschließend geht es nun um Reaktionstraining mit Hilfe der Reaktionslichter. Spannend wird es, als der Geschwindigkeitsmesser aufgebaut wird, um beim Wurfkrafttraining die Ballgeschwindigkeit bei Torwürfen zu messen. Ja, der heutige Tag hat den Handballkids viel abverlangt, aber der Spaß kommt nie zu kurz und mit viel Abwechslung spüren die Nachwuchshandballer/innen die Anstrengung auch nicht so sehr. Am Ende des Tages wird wieder Handball gespielt und nicht philosophiert und ich bin auch am Ende mit meinem Latein. Ich freue mich morgen auf die Eltern, die bei unserem Abschlussturnier zuschauen, auf die vielen Gespräche, bei denen wir uns auszutauschen. Gute Nacht, liebes Tagebuch, ich brauche Schlaf!

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