SVH Kassel wC-Jugend – JSG Hess. Lichtenau/Lohfelden/Vollmershausen 20:26 (13:16) – der unermüdliche Fleiß wurde leider nicht belohnt

SVH Kassel wC-Jugend – JSG Hess. Lichtenau/Lohfelden/Vollmershausen 20:26 (13:16)
Der unermüdliche Fleiß wurde leider nicht belohnt
Die Partie begann alles andere als optimal für uns. Bereits nach fünf Minuten lagen wir mit 2:4 zurück, sodass ich früh die erste Auszeit nehmen musste. In der Abwehr agierten wir zu zögerlich, reagierten nur, statt selbst Akzente zu setzen, und überließen dem Gegner zu oft kampflos das Spielfeld.
Bis zur 11. Minute (4:6) stabilisierte sich unsere Defensive zwar spürbar, doch im Angriff unterliefen uns weiterhin zu viele technische Fehler. Diese luden den Gegner immer wieder zu einfachen Tempogegenstößen ein. Erst im weiteren Verlauf fanden wir besser ins Spiel, setzten endlich unsere Spielzüge konsequent um und verkürzten in der 17. Minute auf 9:11. Nun waren wir dran. In der 21. Minute stand es nur noch 13:14 – alles war wieder offen.
Doch dann der nächste Rückschlag: In der Defensive kassierten wir eine Zwei-Minuten-Strafe samt Siebenmeter. Der Gegner nutzte diese Phase eiskalt aus und setzte sich bis zum Halbzeitpfiff wieder auf 13:16 ab.
Der Start in die zweite Halbzeit wurde leider komplett verschlafen. Mit einem 4:0-Lauf baute der Gegner seine Führung auf 13:20 aus. Erneut musste die Auszeit her, um das Team neu zu ordnen und wachzurütteln. Die Reaktion folgte: Mit viel Einsatz und Kampfgeist verkürzten wir innerhalb kurzer Zeit auf 17:20. Plötzlich war neue Energie spürbar, die Mannschaft stemmte sich leidenschaftlich gegen die drohende Niederlage.
Doch unser Aufbäumen wurde erneut durch eine Zwei-Minuten-Strafe gebremst. Der Gegner nutzte die Überzahl konsequent und stellte den alten Abstand wieder her. Trotz unermüdlichem Kampf reichte es am Ende nicht mehr, das Spiel noch zu drehen.
Auch wenn die Niederlage unnötig war, gab es viele positive Ansätze. Mehrere schön herausgespielte Treffer nach gelungenen Spielzügen zeigten das Potenzial der Mannschaft. Entscheidend wird sein, die Zahl der technischen Fehler deutlich zu reduzieren und in der Abwehr künftig aktiver zu agieren, statt nur zu reagieren. Wir müssen den Gegner frühzeitig stören und seinen Spielfluss im Keim ersticken.
In der Kabine war die Botschaft klar: Das Rückspiel wollen wir uns am 22.03.26 zurückholen. Jetzt gilt es, dieses Versprechen in die Tat umzusetzen – das Potenzial dazu ist definitiv vorhanden.
Iljo Duketis
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