Spielbericht SVH Kassel wC-Jugend:
Starke Reaktion nach Rückschlag: SVH Kassel bezwingt HSG Hofgeismar/Grebenstein mit 18:12
Nach der unglücklichen 20:29-Niederlage gegen den TV Külte war die Marschroute klar: Wiedergutmachung! „Heute zählt nur ein Sieg!“, so meine eindringlichen Worte in der Kabine bei der Vorbesprechung. Vor allem wollte man an die starke erste Halbzeit aus dem Külte-Spiel anknüpfen.
Blitzstart des Gegners – frühe Auszeit als Weckruf
Gegen die HSG Hofgeismar/Grebenstein geriet das Team jedoch zunächst unter Druck. Ehe man sich versah, stand es 0:3. Die Grüne Karte musste früh her – ein klares Signal von außen. Und siehe da: Die Ansprache zeigte Wirkung. Binnen kürzester Zeit kämpfte sich die Mannschaft auf 2:3 heran.
Beim Stand von 3:5 folgte dann der große Auftritt: Mit einem beeindruckenden 4:0-Lauf drehte das Team die Partie und lag in der 12. Minute plötzlich mit 7:5 in Führung. Die Abwehr stand nun bärenstark, ließ kaum noch klare Chancen zu. Zwar kam der Gegner nach zehn torlosen Minuten noch einmal auf 6:8 heran – gleichzeitig der Halbzeitstand – doch das Spiel war nun fest in Kasseler Hand.
Kabinenansprache mit Nachdruck
In der Pause musste der Trainer allerdings energisch eingreifen: Zu früh wollte man den Sieg feiern. Dabei lagen noch 25 intensive Minuten vor der Mannschaft. Ruhig und sachlich wurde der Fokus neu gesetzt: Die Abwehrleistung war überragend – nun galt es, im Angriff konsequenter zu werden und die vielen vergebenen Chancen besser zu nutzen.
6:0-Lauf bringt die Entscheidung
Doch der Start in Durchgang zwei ließ die Warnlampen kurz aufleuchten. Innerhalb von zwei Minuten glich Hofgeismar zum 8:8 aus – genau das, wovor gewarnt worden war. Lautstark dirigiert von außen folgte jedoch die perfekte Antwort: Ein furioser 6:0-Lauf stellte die Weichen endgültig auf Sieg. In der 36. Minute hieß es 14:8.
Zwar kämpfte sich die HSG in der 41. Minute noch einmal auf 14:11 heran, doch eine weitere Auszeit brachte die nötige Ruhe zurück. Die letzten neun Minuten gehörten klar dem SVH: Vier Tore in Folge zum 18:11 entschieden die Partie vorzeitig. Das letzte Tor des Gegners zum 18:12-Endstand war nur noch Ergebniskosmetik.
Verdienter Lohn für harte Arbeit
Mit dem Schlusspfiff brachen alle Dämme. Die Freude war riesig – endlich wurde der Trainingsfleiß mit einem überzeugenden Sieg belohnt. Minutenlang feierten die Zuschauer die Mannschaft für eine leidenschaftliche, disziplinierte und kämpferisch starke Leistung.
Ein rundum gelungener Auftritt – und die perfekte Antwort auf die Niederlage der Vorwoche.
Iljo Duketis

















