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Handballschule DUKETIS – Wie alles begann – Teil 2

Posted on 18 Aug. um 10:12 Uhr

Handballschule DUKETIS – Wie alles begann – Teil 2

Teil 2: Wer war Ihor Turtschyn?

Ihor Turtschyn begann bereits 1959 in Kiew, eine Gruppe junger Anfängerinnen im Handball zu trainieren. Aus dieser Gruppe entstand 1962 die legendäre Mannschaft von Spartak Kiew. Unter seiner Führung entwickelte sich der Verein zu einer europäischen Handballmacht.

Spartak Kiew wurde zwischen 1969 und 1988 20-mal sowjetischer Meister und gewann 13-mal den Europapokal der Landesmeister – den Vorgänger der heutigen EHF Champions League.

Auch mit der sowjetischen Frauen-Nationalmannschaft feierte Turtschyn unglaubliche Erfolge: zwei Weltmeistertitel und zwei Olympiasiege. 1976 wurde er als bester Trainer der Welt ausgezeichnet. Seine außergewöhnlichen Erfolge mit Spartak Kiew und der Mannschaft wurden sogar im Guinness-Buch der Rekorde gewürdigt.

Und genau diesen Mann wollte ich als Paten meiner neu gegründeten Handballschule gewinnen.

Für mich war das etwas ganz Besonderes.

Denn ich hatte nicht einfach nur eine Handballschule gegründet. Ich wollte von Anfang an eine Philosophie vermitteln: Kinder sollen Handball erleben, lernen, lieben und sich weiterentwickeln können.

Die Begegnung mit Spartak Kiew und Ihor Turtschyn gab dieser Idee eine ganz besondere Strahlkraft.

Als Spartak Kiew schließlich nach Ost-Mosheim kam, war die Resonanz riesig. Viele Zuschauer wollten diese außergewöhnliche Mannschaft sehen.

Und was mich besonders freute: Die Begeisterung der Erwachsenen sprang auf die Kinder über.

Immer mehr Kinder interessierten sich für Handball. Sie wollten dabei sein, wollten trainieren, wollten lernen.

Und plötzlich wurde aus meiner Idee etwas Größeres. Der Anfang war gemacht.

Die Handballschule DUKETIS war geboren.

Was 1991 mit einer Vision, viel Leidenschaft und einer Handvoll begeisterter Kinder begann, sollte mich für den Rest meines Lebens begleiten.

Heute, mehr als 35 Jahre später, weiß ich:

Es war eine der besten Entscheidungen meines Lebens.

Und die Geschichte war damit erst am Anfang.

Fortsetzung folgt. 

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