Power-Handballcamp in Bendorf – 27.-29.10.2023 – Tagebucheintrag Tag 1
Um 5:45 Uhr fahre ich in Vellmar los und kurz vor 9:00 Uhr parke ich mein DUKETIS-Mobil vor der Sporthalle in Bendorf. Dort erwarten mich bereits die Jungs, die ich seit der E-Jugend schon kenne und helfen, sämtliche Gerätschaften vorsichtig aus dem Anhänger in die Halle zu tragen. Sie wissen, da bin ich sehr empfindlich. Auf der Teilnehmerliste lese ich, dass die Trainingsgruppe überwiegend aus B- und A-Jugendlichen besteht und mein Herz geht auf. Ich habe selten so viele Talente auf einem Haufen gesehen. Es sind auch viele Spielerinnen mit dabei und die Mischung ist optimal. Zur 1. Trainingseinheit werden drei Gruppen gebildet und Komplexübungen verbunden mit Balltechnik trainiert. Die Motivation und Spielfreude bei den Nachwuchshandballern sind groß. Jetzt geht es weiter mit verschiedenen Lauf- und Passfolgen und hier hapert es anfangs. Mich sieht man teilweise gar nicht, da alle so großgewachsen sind, aber Gottseidank kann man mich gut hören. Nach kurzer Pause geht´s richtig zur Sache. Es wird Sprungkraft gemacht und verschiedene Übungen zur Verbesserung der Schnelligkeit. Es wird nur mit Ball gearbeitet und die Belastung ist sehr hoch, weil es gar keine Pause dazwischen gibt. Nachmittags wird dann auch auf´s Tor geworfen. Es sind drei Torleute dabei, davon 2 Mädchen und 1 Junge. Respekt, was sie im Tor leisten. Nach dem Aufwärmtraining geben sie nun alles, denn es wird von allen Positionen geworfen. Für die tollen Paraden ernten sie sogar Applaus von den Spielern. Endlich ist Obst- und Kuchenpause und Claudia, die Mutter eines Spielers wusste tatsächlich noch, was mein Lieblingskuchen ist und hat mir meine geliebten „Nussecken“ mitgebracht. Jeder, der mich kennt, weiß, ich teile sehr gerne, aber bei Nussecken bin ich „geizig“, jeder darf sich nur eine nehmen. Na, die Pausen werden hier auch immer kürzer oder gehen in Bendorf die Uhren schneller? Wir befinden uns schon in der letzten Trainingseinheit des Tages und es geht um Abwehrschulung. Hier wird sich nichts geschenkt und man geht mit vollem Einsatz zu Werke, auch die Mädchen. Wir arbeiten im individuellen Bereich sowie in Kleingruppen und am Ende werden noch ein paar Tempogegenstöße gelaufen. Leider ist die Zeit sehr schnell rum, wir hätten am liebsten noch weiter gemacht. Aber morgen ist auch noch ein Tag und bis dahin sind alle Akkus wieder aufgeladen. Jetzt lassen wir den Tag ganz gemütlich ausklingen und freuen uns auf morgen.













































