Power-Handballcamp in Bendorf – 27.-29.10.2023 – Tagebucheintrag Tag 2

Power-Handballcamp in Bendorf – 27.-29.10.2023 – Tagebucheintrag Tag 2
Die 1.Trainingseinheit des Tages beginnt mit Abwehrschulung, es geht um das Antizipieren. Das Ziel soll hier sein, den Gegner durch schnelles Heraustreten und Pressingspiel zu Fehlpässen zu verleiten. Ein solches Abwehrverhalten verlangt schnelle Beinarbeit und eine klare Absprache im Abwehrverband inklusive des Torwarts. Dieses Abwehrverhalten muss man lieben und lernen, als Angreifer zu denken. Wir üben das schnelle Heraustreten und das Zurücksinken genauso schnell in den Abwehrverband, im Anschluss folgt der Tempogegenstoß. In der zweiten Trainingseinheit vor dem Mittagessen werden verschiedene Kreuzbewegungen gelaufen und Passfolgen gespielt als Vorbereitung für die Abschlüsse von Rückraum-, Außen- und Kreisspielern. Für ein Angriffsspiel ist es wichtig, dass von allen Positionen Gefahr ausgeht und das Spiel in die Breite gezogen wird.
Nach anfänglicher Unsicherheit laufen die Übungen immer runder und man sieht auch in den Gesichtern, dass es jetzt Spaß macht und man schon ein viel besseres Auge für den freien Mitspieler entwickelt hat.
Nach der Mittagspause üben wir das schnelle Umschalten von Abwehr zu Angriff sowie auch von Angriff zur Abwehr. Hier merkt man sofort, dass eine gute athletische Ausbildung nötig ist, da wir viele verschiedene Lauftechniken brauchen, um einerseits flexibel zu agieren und andererseits um Verletzungen zu vermeiden bzw. zu minimieren und durch eine gute Schnelligkeitsausdauer werden weniger technische Fehler gemacht. Die Kaffee- und Kuchenpause kommt gerade zur rechten Zeit, Erholung ist genauso wichtig. In der letzten Trainingseinheit gilt es, einen Athletikparcours zu überwinden, um dann durch Kombinationen bzw. Kreuzbewegungen zum Torwurf zu kommen. Wir trainieren in 3 Gruppen mit schnellen Wechseln, damit die Dynamik erhalten bleibt. Heute hat die ganze Truppe eine tolle Arbeit geleistet – Respekt! So darf es morgen gern auch weiter gehen. Ich freue mich jetzt auf meinen Tee und die mit viel Liebe gebackenen Nussecken von Claudia.
So, liebes Tagebuch, bitte sei mir nicht böse, aber ich brauche jetzt auch eine Pause. Morgen will ich wieder mit neuen Impulsen unsere Jugendlichen zur Höchstform bringen.
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