Oster-Handballcamp 08.-12.04.24 – Tagebucheintrag Tag 3
Bei unserem Training vor dem Frühstück werfen sich die Kids mit einem Partner Tennisbälle zu und fangen sie mit einem Hütchen auf. Die so einfach aussehende Übung gestaltet sich schwieriger, als erwartet. Ein kontrolliertes Zuspielen und Fangen stellt viele vor große Probleme. Die Übung wird später erweitert mit verschiedenen Zusatzaufgaben, um gleichzeitig die Reaktionsfähigkeit zu verbessern. Bei der zweiten Trainingseinheit gehts richtig zur Sache: Abwehrarbeit mit Körpereinsatz in kleinen Gruppen sowie Verbesserung des individuellen Abwehrverhaltens und Reaktionsvermögens. Die Kids müssen lernen, dass es nicht ausreicht, den eigenen Abwehrspieler im Griff zu haben, sondern der gesamte Abwehrverband muss mit guter Kommunikation aufeinander abgestimmt sein. Auch hier wird die Aufgabe erweitert durch Hinzunahme des Torwarts. Kleine Spiele gestalten das nicht immer geliebte Abwehrtraining interessant und die Motivation bleibt hoch. Zur Belohnung werden noch vor dem Mittagessen Wurfserien unter Hinzunahme von Komplexübungen und koordinativen Übungen durchgeführt. Nach der Mittagspause übernimmt Janka die Obelixgruppe, wo ein anspruchsvoller Parcours wartet, um die Schnelligkeitsausdauer zu trainieren. Zwischen den Durchgängen werden Dehnübungen zur Muskelentspannung gemacht. Die Asterixgruppe ist zunächst mit Stabilisationsaufgaben beschäftigt und dafür kommen die Stabigeräte zum Einsatz. Man muss auf einem Bein stehen, das Gleichgewicht halten und genaue Pässe spielen. Im Anschluss werden noch Sprungübungen gemacht und abschließend Staffelspiele, bei denen sofort der Ehrgeiz geweckt wird. Glücklicherweise kommt die Kuchen- und Obstpause zum richtigen Zeitpunkt, weil bei den Kids die Kräfte langsam schwinden. Klar, dass sich die Oberlixgruppe freut, zum Relaxen ins Schwimmbad zu dürfen. Die Asterixgruppe befindet sich schon wieder in der Halle, um mit Janka die letzte Trainingseinheit zu absolvieren. Sie waren ja bereits vormittags im Schwimmbad, so dass sie eine Trainingseinheit zurückliegen. Tja, so ein Handballcamp verlangt viel von den Teilnehmenden ab, aber nur, wer seine Grenzen kennenlernt und bereit ist, darüber hinaus zu gehen, wird sich verbessern. Bei meinen Handballkids habe ich da keine Bedenken, sie lassen sich überhaupt nichts anmerken und sagen sich sogar gegenseitig, dass sie schon viel besser geworden seien. Alle sind auf einem guten Weg und auch ich bin voll des Lobes. Nach dem Abendessen warten wieder kleine Spiele auf die Kids, um auch den erfolgreichen 3. Tag zu beenden. Ein Handballturnier rundet den Abend ab. Kompliment an alle Kinder, sie haben mich heute sehr glücklich gemacht.






































































































