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Power-Handballcamp in Bendorf vom 24.-26.10.2025 mit Chefcoach Iljo Duketis – Tagebucheintrag Tag 2

Posted on 26/10/2025

Power-Handballcamp in Bendorf vom 24.-26.10.2025 mit Chefcoach Iljo Duketis – Tagebucheintrag Tag 2

Ich komme in die Halle – und was sehe ich? Schon lauter Jugendliche da! Das gibt’s ja nicht! Normalerweise bin ich der Erste, der das Spielfeld begrüßt. Wahrscheinlich liegt das an unserem Trainingsplan: Der scheint echt den richtigen Riecher zu haben. Schon am ersten Tag haben wir die Truppe überzeugt, dass Handballspielen Spaß macht – auch wenn’s anstrengend ist und ich manchmal lauter werde als ein Presslufthammer. Aber hey: Disziplin wird im Sport „Groß“ geschrieben! Und wie sagt man so schön? Ohne Schweiß kein Preis… oder war’s ohne Eis kein Fleiß?

Egal. Jetzt geht’s los mit dem Aufwärmtraining – in Dreiergruppen! Technik ist gefragt. Und natürlich hapert’s. Ich entschuldige mich schon mal, weil wir mit drei Bällen gleichzeitig trainieren. Da fliegen Dinger durch die Luft, dass man denkt, wir machen Jonglier-Workshop mit eingebauter Überlebensprüfung. Konzentration ist gefragt – und zwar viel! Handball ist halt schnell. Wenn du nicht mitdenkst, denkt der Ball für dich. Und der denkt leider oft… falsch.

Ich brauche heute richtig Geduld. Ich muss mehrmals eingreifen und zeigen, wie wichtig Technik ist – mit vollem Körpereinsatz, versteht sich. Notiz an mich: Am dritten Tag unbedingt nochmal Techniktraining einbauen, diesmal mit extra Nervenpause für mich.

Jetzt werden die Gruppen eingeteilt. Bei mir steht Stabilisation auf dem Programm – Parcours mit zehn Stationen, alles mit Partnerübung. Malte übernimmt das Wurftraining von verschiedenen Positionen – natürlich mit Zusatzaufgaben, weil’s ja sonst zu leicht wäre. Das Vormittagstraining ist so intensiv, dass ich glatt vergesse, dass Mittagessen auch ein Programmpunkt ist. Wieder mal typisch!

Nach dem Essen geht’s weiter: Kreuzbewegungen und Torabschluss. In einer Ecke schwitzen die Torhüter, in der anderen basteln wir an der individuellen Abwehr. Und dann kommt der wichtigste Teil des Handballspiels: der Tempogegenstoß! Da muss man schnell umschalten – Abwehr zu Angriff, Angriff zu Abwehr, Kopf zu Chaos. Lange Pässe sollen ankommen. Betonung auf sollen. Jetzt machen wir Entscheidungstraining: Jeder Spieler darf den Ball kriegen, aber Rückpässe sind verboten. Klingt einfach – ist es aber nicht. Ich sehe Blicke, als hätte ich gerade höhere Mathematik erklärt.

Übrigens: Ich habe am ersten Tag gar nicht erwähnt, dass wir nicht nur coole Jungs haben, sondern auch richtig talentierte Mädels. Die zeigen den Jungs ordentlich, wo der Hammer hängt – und das mit Stil und Eleganz!

Heute wird viel Technik geschult, viel gelacht und ab und zu verzweifelt geschaut. Handball ist einfach schön, wenn man miteinander spielt – und nicht gegeneinander. Ich bin total zufrieden, aber auch etwas traurig: Mein Co-Trainer Malte verabschiedet sich heute. Lieber Malte, danke für deinen Einsatz! Ich hoffe, wir sehen uns bald wieder – und viel Erfolg mit deiner A-Jugend in der Bundesliga!

Fazit des Tages: Danke an alle für eine starke Leistung! Ich freue mich schon auf morgen.

Heute Abend geht’s wie jedes Jahr mit meiner Gastfamilie zum traditionellen Abendessen – mein Highlight. Danach schreibe ich wieder Tagebuch, weil alle Kids  – hier und auch zuhause – das total gerne lesen. Jetzt trinke ich noch meinen Tee – und glaubt mir: Zwei meiner Spielerinnen von SVH Kassel, Nelly und Delajla, hatten mir einen Kuchen gebacken, den ich mit nach Bendorf genommen habe, um mir die Abende zu versüßen. Danke, Ihr 2 – Ihr wisst, was ich in einem Handballcamp brauche. Apropos Kuchen: ich vermisse meine Nussecken! Jeder – oder sagen wir fast jeder – in Bendorf weiß, wie gerne ich Nussescken esse und sonst die Jahre wurde ich auch damit bombadiert. Dieses Jahr? Fehlanzeige! Ich bin schwer enttäuscht. Aber keine Angst, meine Laune steigt sofort wieder, wenn ich daran denke, wie viele ehemalige Handballcampteilnehmer, die inzwischen in der 1. Mannschaft spielen, mich immer wieder in der Sporthalle „besuchen“ kommen. Ich kenne die Spieler jetzt schon sehr lange und die Freude des Wiedersehens ist immens groß – und die Jungs übrigens auch. Ich fühle mich hier schon lange nicht mehr wie ein „Gast“, nein -, hier bin ich ein FREUND! Also dann, liebes Tagebuch, bis morgen!

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